Welche Ernährung hilft bei Cellulite

Wer von Cellulite gefährdet ist, sollte beim Essen aufpassen. Denn ungeeignete Nahrung kann das Risiko, an Cellulite zu erkranken, erhöhen oder aber eine bereits bestehende Cellulite verschlimmern. Andererseits können bestimmte Lebensmittel die unschöne Orangenhaut in Schach halten, so dass sie sich fast nicht mehr bemerkbar macht. Auch die Art und Weise, sich zu ernähren, spielt bei der Therapie von Cellulite allerdings eine Rolle.

 

Zunächst ein paar allgemeine Ratschläge

 

Da die vergrößerten Fettzellen für die Cellulite verantwortlich sind, sollte man zunächst darauf achten, den Fettkonsum in Grenzen zu halten. Vor allem tierisches Fett wirkt sich hier negativ aus und sollte durch pflanzliches Fett ersetzt werden. Durch die Aufnahme von zu viel Fett, können sich vermehrt Fettzellen in das Bindegewebe einlagern und dort wachsen. Aber auch radikale Diäten sind problematisch für Frauen, die unter Cellulite leiden. Weniger allerdings das Abnehmen selbst, als vielmehr der gefürchtete Jo-Jo-Effekt. Er könnte unter Umständen bewirken, dass die Haut hinterher noch mehr belastet ist.

 

Leinsamen hilft bei der Steuerung des Östrogenhaushalts.

 

Leinsamen enthält relativ viel Lignane. Dieser sekundäre Pflanzenstoff gehört zu den sogenannten Phytoöstrogenen und ist dem Östrogen sehr ähnlich. Er sorgt dafür, dass der Hormonspiegel normal bleibt und besitzt außerdem noch eine stimmungsaufhellende Wirkung. Mehr als ein Teelöffel Leinsamen – beispielsweise als Verfeinerung von Müsli oder Salat – sollte allerdings nicht konsumiert werden, da er ansonsten abführend wirkt.

 

Ernährung bei Cellulite - frisches Obst und Gemüse ist hier die erste Wahl

 

Man sollte es nicht glauben, aber gerade Orangen sind bei der Bekämpfung der Orangenhaut eine große Hilfe. Verantwortlich dafür ist das reichlich in ihnen enthaltene Vitamin C, das einerseits antioxidativ wirkt und andererseits das Bindegewebe festigt. Üppig mit Vitamin C ausgestattet sind auch Grapefruits, die darüber hinaus noch den Pflanzenfarbstoff Lycopin aufweisen, der die Durchblutung anregt. Eine gute Durchblutung sorgt bekanntermaßen für einen ausgeglichenen Stoffwechsel, was wiederum die Orangenhaut daran hindert, sich weiter auszubreiten. Aber auch andere Obstsorten und frisches Gemüse besitzen viel Vitamin C. Man tut dem Körper etwas Gutes, wenn täglich frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan steht. Auf Konserven sollte man hingegen verzichten, da sie in der Regel viel Zucker und Konservierungsstoffe enthalten.

 

Superfood Avocado – auch bei Cellulite ein Helfer

 

Avocados weisen einen hohen Anteil an Kalium auf. Dieser Mineralstoff trägt zur Entwässerung des Körpers bei und kann deshalb auch beim Kampf gegen die Orangenhaut helfen. Denn auch ein Zuviel an Wasser kann sich in Form von Dellen an den Oberschenkeln und am Po bemerkbar machen. Die Ernährung bei Cellulite sollte diese Frucht also öfters einbeziehen.

 

Lachs und Hering für straffere Haut

 

Unser Bindegewebe besteht überwiegend aus den Proteinen Kollagen und Elastin. Nahrungsmittel, welche die Bildung dieser Stoffe fördern, sollten deshalb bei einer bestehenden Cellulite konsumiert werden. Elastin verleiht der Haut – wie der Name bereits andeutet – Elastizität, während Kollagen die Haut stabilisiert. Kaltwasserfische, beispielsweise Lachs, Sardinen oder Hering, unterstützen diese Proteine bei ihrer Reparaturarbeit. Mit mindestens zwei Portionen Fisch pro Woche lässt man seinem Körper diese wertvollen Proteine zukommen.

 

Zur Ernährung bei Cellulite gehört auch das Frühstücksei

 

Für die Produktion von Kollagen benötigt der Körper Eiweiß in Form von Aminosäuren. Die beiden Aminosäuren Lysin und Prolin sind in Eiern enthalten und an der Bildung von Kollagen beteiligt. Das morgendliche Frühstücksei ist deshalb nicht nur eine genüssliche Bereicherung des Frühstücks, sondern liefert auch Unterstützung beim Kampf gegen die Cellulite.

 

Knochenbrühe als Ernährung bei Cellulite? – Veggies bitte mal wegschauen!

 

Auch Knochenbrühe gilt als Superfood bei Cellulite. Das liegt an den wertvollen Mineralstoffen Magnesium und Calcium, aber auch an den Proteinen, die bei der Bereitung einer Brühe freigesetzt werden. Hierfür sollten Rinderknochen mindestens drei Stunden lang gekocht werden. Die köstliche Brühe, die durch das lange Kochen entsteht, soll sogar einen Anti-Aging-Effekt besitzen.




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