Cellulite: Was kann ich tun?

LiebeCommunity ,


Im letzten Blogbeitrag haben wir erörtert, was Cellulite überhaupt ist, wer eher anfällig für die
Dellen in der Haut ist und wie diese entsteht.
Nun möchten wir darauf eingehen, wie du Cellulite selbst bekämpfen kannst und was zur
Stärkung deines Bindegewebes beiträgt. Dafür müssen wir vorab natürlich deutlich machen,
welche Faktoren Cellulite verursachen.


Die häufigsten Ursachen für Cellulite


Zwar ist Cellulite vollkommen natürlich, dennoch gibt es eine Vielzahl an Faktoren, die eben dieser
in die Karten spielen und sie verstärken oder den Verlauf im selben Zuge auch mindern und
schwächen können.
Wie in unserem letzten Blogbeitrag benannt spielt natürlich die Genetik eine wirklich
ausschlaggebende Rolle. Ist die Struktur der Bindehaut genetisch von vornherein schwach, so ist
das Fundament für Cellulite schon bei Geburt eines Menschen, meist Frauen gelegt.
Dennoch können Frauen durch Ihren Lebensstil das Auftreten der unschönen Orangenhaut
maßgeblich beeinflussen.


Folgend möchten wir dir fünf Ursachen für Cellulite auslegen.
Zum ersten nimmt Übergewicht massiv Einfluss auf die Entwicklung von Cellulite. Desto mehr
Fett in den Lipozyten angelagert ist, desto stärker drücken diese gegen das Bindegewebe. Mit der
Zeit ist es unausweichlich, dass die Kollagenfasern nachgeben und sich die voll mit Fett
gespeicherten Zellen durch die Fasern durchdrücken. Es bilden sich Dellen in der Haut, die
sogenannte Orangenhaut.


Ebenfalls ist Bewegungsmangel förderlich für Cellulite. Sobald ein Mensch seinen Körper und
somit seine Muskeln nicht beansprucht, ist es auf kurze oder lange Zeit unausweichlich, dass die
Muskelmasse abnimmt und durch Fettgewebe ersetzt wird. Somit klaut dir unzureichende
Bewegung nicht nur deine Kraft, sondern fördert gleichzeitig unangenehme Dellen auf der
Hautoberfläche und verschlechtert deine Durchblutung.

Frau mit Kaffeesatz auf der Haut
Wenn wir nun auf die Durchblutung des Menschen zu sprechen kommen und diese in Verbindung
mit Einflüssen bringen die eben dieser schaden, liegt die Antwort nicht weit. Durch das Rauchen
und die dortige Aufnahme von Nikotin werden die Blutgefäße in der Haut verengt. Die Folge von
Verengungen der Blutgefäße sind ein schlechter Stoffwechsel. Und genau dieser sollte gut
funktionieren, wenn du etwas gegen Cellulite unternehmen möchtest. Des Weiteren schädigt
Rauchen die Kollagenstruktur des Bindegewebes, sodass Tabak die Orangenhaut gleich doppelt
fördert.
Wenn wir uns nun doch schon mit den allzu beliebten Genussmitteln befassen liegt der nächste
Übeltäter, Alkohol, nicht weit entfernt. Wer hätte es gedacht. Zum ersten stoppt Ethanol die
Fettverbrennung. Zum zweiten ist er am direkten Abbau des körpereigenen Kollagen beteiligt.
Darüber hinaus begünstigt er Wassereinlagerungen innerhalb des Körpers.


Daraus schließen wir, dass wir lieber nicht all zu oft zu unseren leider geliebten Genussmitteln
greifen sollten, schließlich sollten eben diese doch etwas besonders bleiben.
Auch sollte man nicht all zu oft zu den leckeren Zuckersüßen Softdrinks greifen. Die Ernährung
und besonders die Zufuhr von Zucker sind ebenfalls massiv an dem Entstehungsprozess von
Cellulite beteiligt. Desoxyribose fördert den Abbau von Kollagen und sorgt somit erneut für ein
schwaches Bindegewebe. Zusätzlich dazu sorgt Zucker ebenfalls dafür, dass entzündliche
Prozesse im Körper gefördert werden. Natürlich zählen auch weitere Lebensmittel die den

Insulinspiegel ansteigen lassen zu den Übeltätern, die die Orangenhaut fördern. Dies sind
Süßigkeiten wie zum Beispiel Gummibärchen, Weißmehlprodukte, beispielsweise Nudeln und Brot
aber auch Produkte mit viel Salz.


Die Bekämpfung von Cellulite


Du solltest nun über einen guten Überblick über die Faktoren, welche zur Entstehung von Cellulite
beitragen, verfügen. Nun möchten wir dir einige Aktivitäten darlegen, die der lästigen Orangenhaut
entgegenwirken.
Allgemein lässt sich festhalten, dass sämtliche Maßnahmen, die die Durchblutung und den Abbau
von Fett fördern, im Kampf gegen Cellulite behilflich sind.


Besonders wichtig für dein gesamtes Wohlergehen und den Kampf gegen Cellulite ist zum einen
ausreichende Bewegung und zum anderen die Ernährung.
Sport schafft straffe Muskulatur. Und genau diese ist wichtig, damit keine Cellulite entstehen
kann. Wo sich Muskelmasse findet, kann sich Fett nicht so leicht ansiedeln. Außerdem ist es
allgemein bekannt, dass Muskeln Energie benötigen, bedeutet, dass Muskeln deutlich mehr
Kalorien verbrennen als es das Fettgewebe tut.
Außerdem sorgt körperliche Bewegung für einen besseren Stoffwechsel, welcher das
Bindegewebe strafft.


Natürlich ist auch die Ernährung ausschlaggebend. Viele Menschen werden ihn kennen, den
Spruch: „Du bist, was du isst!“. Und genau dieser ist ziemlich passend. Wer viel Zucker, Fett und
Salz zu sich nimmt, tut sich selber keinen aber der Cellulite einen großen Gefallen. Außerdem
sollte auf geraume Mengen an Kaffee und Alkohol verzichtet werden.


Esse mehr Gemüse und trinke viel Wasser, am besten ohne Kohlensäure. Verzichte auf
Weißmehlprodukte und esse dafür lieber Vollkornprodukte. Eine ausreichende Vitaminzufuhr ist
ebenfalls deutlich förderlich, wenn du Cellulite den Kampf ansagen möchten.
Du solltest jedoch darauf achten, dass du keine Diäten durchführst, die sich nicht langfristig
halten lassen. Nichts ist schlimmer für das Bindegewebe als ein stetiges Auf und Ab des
Körpergewichtes, da die elastischen Fasern des Gewebes durch Zu- und Abnahme von Fett in
den Zellen überfordert werden.


Zusätzlich zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung sowie Sport sind Massagen die dein
Bindegewebe straffen, förderlich.

 

Bürste mit Kaffeebohnen


Abschließend möchten wir dir noch 2 kleine Tipps aus dem Nähkästchen mit an die Hand geben.
Wenn du Zugang zu Kaffeesatz haben, kannst du diesen ausgezeichnet verwenden, um deine
Durchblutung zu fördern. Verrühre diesen einfach mit Olivenöl und trag dein neues Peeling nach
dem Duschen auf die Haut auf. Massiere dieses für wenige Minuten behutsam ein und spülen es
wieder ab.
Auch kannst du mit einer Bürste und sanften Bewegungen deine individuelle Durchblutung
fördern


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