Cellulite invasive Methoden

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir uns mit den nicht invasiven Methoden der Cellulite
Behandlung befasst. In diesem Beitrag geht es nun um invasive Behandlungsmöglichkeiten.


Verständlicherweise sind nicht-invasive Therapien von den meisten Menschen bevorzugt. Wieso
das so ist, liegt eigentlich auf der Hand. Bei invasiven Methoden wird in den Körper eingriffen,
beispielsweise durch eine richtige Operation. Bei nicht invasiven Methoden ist dies nicht der Fall.
Dort findet die Behandlung des Körpers von außen statt.


Folgend möchten wir drei invasive Behandlungsmöglichkeiten anführen. Bei den ersten beiden
Methoden handelt es sich um minimal-invasive Eingriffe. Das bedeutet, dass es sich um einen
operativen Eingriff handelt, bei dem das Gewebe nur minimal in Mitleidenschaft gezogen wird. Die
dritte Behandlungsmöglichkeit stellt einen operativen Eingriff unter Narkose dar.

Cellfina


Unsere erste Methode ist das minimal invasive Cellfina Verfahren, welches wir in diesem
Blogbeitrag nur kurz anführen möchten, da wir diesem in Zukunft noch einen eigenen Blogbeitrag
widmen werden. Bei dieser Methode werden verkürzte Bindegewebsstränge durch einen Arzt in 6
oder 10 mm Tiefe gelöst. Daraus resultiert, dass die Spannung auf der Oberfläche der Haut
nachlässt und die Dellen an den behandelten Körperstellen nachlassen und sich glätten.

Fett-Weg-Spritze


Auch dieser Eingriff ist minimal-invasiv und verfolgt das Ziel, kleine bis mittlere Fettpolster
aufzulösen und zu verkleinern.

Frau mit Spritze
Hierbei spritzt der Facharzt Ihnen einen speziellen Wirkstoff durch feine Nadeln in das
Fettgewebe. Dieser Wirkstoff bringt die Fettzellen durch biochemische Vorgänge dazu, sich
aufzulösen. Die Fettzellen werden über die Lymphe abtransportiert und letztlich auch
ausgeschieden.


Als Wirkstoff der Fett-Weg-Spritze kommt in der Regel Phosphatidylcholin zum Einsatz. Dieser
stammt aus aus der Sojabohne und ist ein Phosphorlipid. Phosphatidylcholin verursacht eine
Entzündung in dem behandelten Behandlungsbereich, welche für die fettlösende Wirkung von
Nöten ist.

Der Behandlungsablauf mit der Fett-Weg-Spritze


Die Behandlung an sich gestaltet sich recht unspektakulär. Vor der Injektion mit einer speziellen
Spritze, welche mehrere Einstiche gleichzeitig ausführen kann, erfährt der Patient in einem
ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Arzt all das, was er über die Behandlung wissen muss.
Auch werden die Vorstellungen und Wünsche des Empfängers der Fett-Weg-Spritze genauestens
erörtert.


Die spezielle Spritze wird verwendet, da es enorm wichtig ist, dass der Wirkstoff gleichmäßig
unter der Haut verteilt wird, sodass er optimal im Fettgewebe verteilt ist.


Nach der Injektion färbt sich das betroffene Hautareal rot und schwillt an. Hierbei kann ein
Druckschmerz oder aber auch ein leichtes Brennen entstehen. Der Behandlungserfolg ist nicht
sofort nach der Behandlung sichtbar. Auch kann es sein, dass die Injektion zwei oder drei Male
wiederholt werden muss, um den gewünschten Behandlungserfolg zu erzielen. Dies lässt sich
jedoch erst circa sechs Wochen nach der ersten Behandlung feststellen. Zwischen den
Behandlungen sollen in etwa acht Wochen liegen. So hat das Gewebe genügend Zeit, sich wieder
vollständig von der vorherigen Injektion zu erholen.

An wen richtet sich die Fett-Weg-Spritze?


Es muss ganz klar definiert sein, dass die Fett-Weg-Spritze keinerlei Freifahrtsschein für einen
ungesunden Lebensstil darstellt. Sie findet dann Anwendung, wenn besonders hartnäckige
Fettpolster durch eine gesunde Ernährung sowie Sport nicht abtrainiert werden können. Daher
sind die behandelten Patienten eher Menschen, die über kleinere bis mittlere Fettpolster verfügen
und nicht stark Übergewichtig sind.

Bei starkem Übergewicht sollte eher eine klassische Fettabsaugung in Betracht gezogen werden, welche jedoch auch ursprünglich eigentlich nicht dafür gedacht war, Übergewicht loszuwerden. Sie dient dazu, Lipödem zu behandeln. Dies ist eine voranschreitende Erkrankung des Fettgewebes mit zunehmender Schmerzhaftigkeit.

Vor und Nachteile


Der größte Vorteil liegt darin, dass kein operativer Eingriff für die Behandlung mit der Fett-weg
Spritze erfolgen muss. Ein operativer Eingriff birgt wesentlich mehr Risiken und stellt des Weiteren
für den Körper natürlich ein deutlich erhöhtes Stresspotential dar. Außerdem ist die Genesungszeit
bei einem richtigen chirurgischen Eingriff wesentlich länger. Folglich ist die Fett-weg Spritze
gerade für Berufstätige attraktiv, da durch die Behandlung mit eben dieser keine längeren
Ausfallzeiten zu erwarten sind. Des Weiteren sind die Kosten der Behandlung wesentlich geringer
als bei einer Liposuktion und die gleichmäßige Abtragung des Fettes durch natürliche Auflösung
lässt keine Dellen oder Unebenheiten entstehen.


Dennoch werden die Fettzellen nicht einfach wie bei der Liposuktion abgesaugt, sodass die
Wirkung einer Behandlung nicht garantiert werden kann. Somit muss der Facharzt einige Wochen
nach der Behandlung die Resultate und den Erfolg begutachten. Dieser kann dann genau
belegen, ob eine weitere Behandlung von Nöten ist und Sinn machen würde. Auch ist
anzumerken, dass keine großen Fettansammliungen mit der Fett-Weg spritze behandelt werden
können. Aus diesem Grund ist bei stärker Übergewichtigen Menschen die Liposuktion zu
empfehlen.

Fettabsaugen


Bei der Liposuktion handelt es sich um einen vollständischen chirurgischen Eingriff, welcher in der
Regel unter Vollnarkose, bei manchen Techniken und Patienten jedoch auch mit örtlicher
Betäubung stattfindet. In der Regel wird dieser Eingriff durchgeführt, wenn der Patient oder die
Patientin mit seinem oder ihrem Körper nicht zufrieden ist. Folglich finden die meisten
Operationen aus rein ästhetischen Gründen statt. Dennoch hat der Eingriff in manchen Fällen
auch eine wirkliche medizinische Notwendigkeit. Dies ist dann der Fall, wenn der Patient unter
einem Lipödem leidet.

Dennoch werden bei einer Liposuktion maximal 5 Kilogramm Fett
abgesaugt.

Ablauf der Operation


Zur Beschreibung haben wir eine der modernsten Techniken gewählt, die sogenannte
„Tumeszent-Technik“. Bei dieser Methode werden wird eine Flüssigkeit mit verschiedenen
Substanzen direkt in das abzusaugende Fettgewebe injiziert. Dies sind örtliche Betäubungsmittel,
geringe Mengen Kortison zur Reduzierung von Schwellungen oder aber auch Adrenalin zur
Verringerung der Blutungsbereitschaft.


Zu Beginn des Einspritzvorgangs werden max 5mm lange Schnitte gesetzt über welche auch
später die eigentliche Kanüle zum Fettabsaugen eingesetzt wird. Diese weist einen maximalen
Durchmesser von 3mm auf. Durch die Injektion ist das Gewebe maximal ausgedehnt und die
Fettzellen sitzen locker gesammelt, sodass die Blutgefäße gut zur Seite ausweichen können und
nicht von der Kanüle beschädigt werden.

Freuen Sie sich auf unseren nächsten Blogbeitrag. In diesem thematisieren wir die nicht-invasive
i-lipo-Laser Methode. Dort erfahren Sie alles, was Sie über diese wissen müssen


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