Mythen rund um Cellulite

Orangenhaut: Die 6 gängigsten Mythen über Cellulite | Cellulite Ratgeber Jeder hat schon einmal davon gehört, jeder kennt sie, jeder weiß darüber Bescheid- die Cellulite. Aber stimmt dieses Wissen wirklich? Viele sogenannte Fakten über Cellulite sind reine Mythen und entsprechen keinesfalls der Wahrheit. Im Folgenden klären wir sie über einige Mythen rund um Cellulite auf.

 

Was ist dran an den Cellulite Mythen?

 

  1. Cellulite und Cellulitis sind das Gleiche

 

Häufig wird von Cellulitis gesprochen, aber eigentlich ist Cellulite gemeint. Man denkt dass es sich um das Gleiche handelt, dabei ist dies einer der Cellulite-Mythen. Dies ist ein Fehler, der im umgangssprachlichen sehr häufig auftritt, jedoch handelt es sich dabei keinesfalls um das Gleiche. Cellulite ist eine Hautveränderung, die meistens durch schwaches Bindegewebe hervorgerufen wird. Für viele sieht es unschön aus und sorgt daher für ein Unwohlsein, aber es kommt zu keiner medizinischen Nebenwirkungen oder Beschwerden. Eine Cellulitis hingegen ist eine äußerst schmerzhafte Entzündung des Unterhautgewebes. Die betroffenen Stellen sind geschwollen, gerötet und auch schmerzempfindlich. Die Verursacher für die Entzündung sind Bakterien, daher wird die Erkrankung mit Antibiotika behandelt. Cellulite bedarf keinerlei Behandlung, wohingegen bei einer Cellulitis unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden muss.

 

  1. Nur dicke Frauen bekommen Cellulite

 

Einer der gängigsten Mythen rund um Cellulite ist die Annahme, dass schlanke Frauen keine Cellulite entwickeln können und nur molligere Frauen darunter leiden. Dies ist nicht nur einer der häufigsten Cellulite-Mythen, sondern auch einer der am allerwenigsten zutreffende. Denn jeder kann eine Cellulite entwickeln, völlig egal, welche Körperform die Person hat, welches Gewicht, wie viel oder wenig Fettzellen, wie sportlich oder nicht sportlich. Es ist völlig egal wie schlank jemand ist, denn ein Bindegewebe kann immer gut oder schlecht sein. Auch wenn Cellulite durch Fettzellen gefördert werden kann und man auch mit Sport vorbeugen kann, lässt sie sich nicht gänzlich verhindern. Vor allem wenn jemand an einem schlechten Bindegewebe leidet.

 

  1. Nur Frauen leiden an Cellulite

 

Dabei handelt es sich um einen der Mythen rund um Cellulite, der der Wahrheit entspricht. Cellulite tritt tatsächlich nur bei Frauen auf, da Männer eine festeres Bindegewebe haben. Bei Frauen verlaufen die Bindegewebsfasern senkrecht, so können sich dazwischen Pölsterchen bilden. Die Fasern werden von der Haut nach unten gezogen und durch Fettpolster nach oben gedrückt. Dadurch entsteht die sogenannte Orangenhaut, welche sich von außen mit Dellen bemerkbar macht. Bei Männern verläuft das Bindegewebe auch waagrecht und diagonal wodurch das Gewebe besser zusammengehalten wird.

 

  1. Ernährung beeinflusst Cellulite

 

Auch dieser Mythos entspricht der Wahrheit. Man durch Ernährung eine Cellulite nicht gänzlich verhindern, jedoch kann eine schlechte Ernährung die Verschlimmerung einer Orangenhaut begünstigen und die Bildung der Cellulite auch beschleunigen. Durch schlechte Ernährung verschlechtert sich die Zellregeneration und somit auch das Bindegewebe. Es kommt zu einer schnelleren Hautalterung, was wiederum die Ausprägung einer Cellulite fördert.

 

  1. Ich kann mit Cremes und Ölen Cellulite verringern

 

Dabei handelt es sich wieder um einen der Cellulite-Mythen, die nicht stimmen. Wer sich eincremt behandelt die Haut nur Oberflächliches, dasselbe gilt für das Auftragen von Ölen. Eine Cellulite entsteht jedoch in den tieferen Gewebeschichten. Um eine Wirkung zu erzielen, müsste eine Creme also um einiges tiefer eindringen, was jedoch nicht möglich ist, dass die Wirkstoffe in Cremes und Ölen nicht über die stabilen Hautbarrieren hinauswirken. Eine Cellulite lässt sich nicht mit bloßem eincremen behandeln.

 

  1. Durch Sport verschwindet die Cellulite

Die Kernaussage dieses Mythos ist nicht korrekt: Durch Sport kann eine Cellulite nicht verschwinden. Aber Sport kann sich positiv auf die Cellulite auswirken. Fettpolster werden reduziert, der Stoffwechsel wird angeregt und Wassereinlagerungen werden abtransportiert. Dies formt den Körper und kann dazu führen, dass eine Cellulite nicht mehr so ausgeprägt aussieht. Am Zustand des Bindegewebes ändert sich jedoch nichts.




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